Über Michael Radeck
DroneMediaMunich, Multikopterschule XMS und Pointcloud Manager.
Michael Radeck arbeitet seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Medienproduktion, Drohnentechnik, Vermessung und Ausbildung. Als Inhaber von DroneMediaMunich, eXpert Media Solutions und der Multikopterschule XMS verbindet er praktische Flugerfahrung mit Postproduktion, Colorgrading, Photogrammetrie, GNSS-/Vermessungsworkflows und technischer Schulung.
Mit DroneMediaMunich realisiert er Luftaufnahmen, Drohnenvideos, Inspektions- und Vermessungsflüge sowie photogrammetrische Auswertungen bis hin zu 3D-Modellen und CAD-nahen Aufmaßen. Die Multikopterschule XMS bietet Schulungen und Fachkunde für private und gewerbliche Drohnenpiloten, unter anderem zu Luftrecht, sicherem Flugbetrieb, Praxisnachweisen, BOS-Anwendungen, Photogrammetrie und professionellen Film-/TV-Einsätzen.
Der Pointcloud Manager entsteht aus diesem praktischen Arbeitsumfeld: als lokales Werkzeug für Punktwolken, Drohnenvermessung, Photogrammetrie, LiDAR-Daten, Shape-Analyse und dokumentierbare Auswertungen, ohne Cloud-Zwang und mit Fokus auf nachvollziehbare Workflows.
Datenschutz: Lizenzprüfung
Copyright & Lizenzen
Direkt verwendete Bibliotheken, relevante indirekte Komponenten und externe Datenquellen.
Stand: 2026-10-18, geprüft gegen package.json, package-lock.json, installierte Paketmetadaten, wasm/laz-encoder/Cargo.lock,
die eingecheckten Referenzdateien unter src/io/geoid/__fixtures__/ und src/io/laz/__fixtures__/ sowie
OpenStreetMap- und ALKIS-/LDBV-Hinweise. Keine gefundene
Projektabhängigkeit verbietet kommerzielle Nutzung. Pflichten bleiben vor allem
Lizenz-/Copyright-Hinweise, die Namensnennung der Referenzdaten (GDAL, NRCan, BKG,
Geoscience Australia, PDAL, laz-perf, Bayerische Vermessungsverwaltung), OpenStreetMap-Attribution, ALKIS-/LDBV-Quellenvermerk und Tile-Policy.
| Komponente | Einsatz im Projekt | Lizenz / Quelle | Rechte und Pflichten | Kommerziell? |
|---|---|---|---|---|
three 0.160.1 |
WebGL-3D-Rendering, Kamera, Controls, Geometrie | MIT | Nutzung, Änderung, Vertrieb und Verkauf erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweis mitliefern. | Ja |
@loaders.gl/core 4.4.1, @loaders.gl/las 4.4.1, @math.gl/types 4.1.0 |
LAS/LAZ-Import und Punktwolken-Datenpfad | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
laz-perf 0.0.6 |
Indirekter LAZ-Dekoder über @loaders.gl/las |
Apache-2.0 | Lizenz- und Copyright-Hinweise beibehalten; Änderungen kennzeichnen; vorhandene NOTICE-Texte mitliefern. | Ja |
laz 0.13 (Rust/WASM, wasm/laz-encoder/) |
LAZ-Export/-Kompression im Browser (eigener WASM-Encoder, gestreamt im Worker) | Apache-2.0 | Lizenz- und Copyright-Hinweise beibehalten; Änderungen kennzeichnen; NOTICE-Texte respektieren; Patentlizenzbedingungen beachten. Gebündelte Rust-Crates: byteorder (Unlicense OR MIT), num-traits/wasm-bindgen* (inkl. -macro/-macro-support/-shared)/js-sys/once_cell/cfg-if/bumpalo/syn/quote/proc-macro2/rustversion (MIT OR Apache-2.0), unicode-ident ((MIT OR Apache-2.0) AND Unicode-3.0) — keine GPL/AGPL; Details in wasm/laz-encoder/README.md. |
Ja |
exifr 7.1.3 |
EXIF-/GPS-Auslesen lokaler Fotos | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
@netlify/blobs 11.1.4 |
Lizenz-Server (nur serverseitig in Netlify Functions): Speicher der Lizenzdaten | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. Serverseitige Hilfspakete (u. a. OpenTelemetry) stehen unter MIT, Apache-2.0 oder ISC; sie gelangen nicht in die App im Browser. | Ja |
nodemailer 10.1.2 |
Lizenz-Server (nur serverseitig): Versand der Testlizenz-Mails per SMTP | MIT-0 | Nutzung, Änderung und Vertrieb ohne Auflagen erlaubt (MIT-0, keine Namensnennung nötig). | Ja |
proj4 2.20.8 |
CRS-Transformationen, WGS84/Projektkoordinaten, OSM-Bezug | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
delaunator 5.1.0 |
Delaunay-Triangulierung (Planum-TIN, Volumen A/B) | ISC | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweis beibehalten. | Ja |
@kninnug/constrainautor 4.1.0 |
Bruchkanten (constrained Delaunay) für das Planum-TIN | ISC | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweis beibehalten. | Ja |
robust-predicates 3.0.3 |
Robuste geometrische Prädikate (transitiv, von delaunator/constrainautor) | Unlicense | Gemeinfrei (Unlicense): Nutzung, Änderung und Vertrieb ohne Auflagen. | Ja |
jspdf 4.2.1 |
A3-PDF-Export der aktuellen Ansicht | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
geotiff 3.0.5 |
GeoTIFF-Import als Karten-Overlay (RGB + Alpha) und GeoTIFF-Export der OSM-Hintergrundkarte | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
web-e57 1.2.0 |
E57-Punktwolken-Import (WASM-Dekoder, ASTM E2807) | Apache-2.0 | Bei Weitergabe Lizenzhinweise beibehalten; NOTICE-Texte respektieren; Patentlizenzbedingungen beachten. | Ja |
typescript 5.9.3 |
TypeScript-Compiler, Entwicklungswerkzeug | Apache-2.0 | Bei Weitergabe Lizenzhinweise beibehalten; NOTICE-Texte respektieren; Patentlizenzbedingungen beachten. | Ja |
vite 8.1.3 |
Dev-Server und Produktionsbuild | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
vitest 4.1.4 |
Unit-Tests | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
@vitest/coverage-v8 4.1.4 |
Test-Coverage-Reporter (Entwicklungswerkzeug) | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
@biomejs/biome 2.5.2 |
Linter (Entwicklungswerkzeug, nur Build-Zeit) | MIT OR Apache-2.0 | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
@types/three 0.160.0 |
TypeScript-Typdefinitionen für three.js | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
@types/node 22.20.5 |
TypeScript-Typdefinitionen für Node.js (Entwicklungswerkzeug, nur Build-Zeit; Netlify Functions) | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
@types/nodemailer 8.0.2 |
TypeScript-Typdefinitionen für nodemailer (Entwicklungswerkzeug, nur Build-Zeit) | MIT | Nutzung, Änderung und Vertrieb erlaubt; Copyright- und Lizenzhinweise beibehalten. | Ja |
| Transitive npm-Abhängigkeiten | Build-, Test-, Loader- und PDF-Unterabhängigkeiten aus package-lock.json |
MIT, Apache-2.0, MPL-2.0, BSD-3-Clause, ISC, 0BSD, Zlib-Kombinationen | Keine GPL/AGPL/Non-Commercial-Lizenz im aktuellen Lockfile gefunden. json-bignum hat im Lockfile kein license-Feld, weist in den Paketmetadaten aber MIT aus. Bei MPL-2.0 müssen geänderte MPL-Dateien unter MPL verfügbar bleiben; sonst vor allem Hinweise/Notices beibehalten. |
Ja, nach aktuellem Stand |
| OpenStreetMap | OSM-Hintergrundkarte über tile.openstreetmap.org |
Daten: ODbL 1.0, Tile-Nutzung: OSMF Tile Usage Policy | Attribution sichtbar anzeigen, z. B. © OpenStreetMap contributors. Für intensive oder produktive Nutzung Tile-Policy beachten, keine Bulk-/Prefetch-Kacheldownloads auslösen und ggf. eigenen Tile-Provider, Cache oder Self-Hosting verwenden. Abgeleitete/verteilte OSM-Datenbanken können Share-Alike-Pflichten auslösen. | Ja, mit Attribution und Policy-Einhaltung |
| ALKIS-Flurkarte Bayern (WMS) | WMS-Overlay über geoservices.bayern.de/od/wms/alkis (LDBV) |
Open Data (Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0) | Quellenvermerk sichtbar anzeigen: © Bayerische Vermessungsverwaltung (LDBV). Nur für CRS EPSG:25832/25833/31468 abgerufen; keine Bulk-Abfragen. | Ja, mit Attribution und Policy-Einhaltung |
| Geoid-Reader-Testfixtures (Repository) | Fremd-Referenzdateien zur Verifikation der Geoid-Dateiformat-Leser (GDAL-Testsuite, NOAA/NGS, NRCan, BKG, Geoscience Australia) — nicht Teil des ausgelieferten Browser-Bundles, nur im Repository/in Tests. | MIT (GDAL) · US Government Work, gemeinfrei (NOAA/NGS) · Open Government Licence – Canada (NRCan) · CC BY 4.0 (BKG, Geoscience Australia) | Namensnennung gemäß Lizenz. Wörtliche Vermerke: „© Natural Resources Canada (NRCan)", „© GeoBasis-DE / BKG 2026 CC BY 4.0", „© Commonwealth of Australia (Geoscience Australia) 2026". Details, Quell-URLs und Prüfsummen: src/io/geoid/__fixtures__/referenceFiles.ts. |
Nein — nur im Repository/in Tests, nicht Teil der ausgelieferten Anwendung |
| LAZ-Reader-Testfixtures (Repository) | Fremd-Referenzdateien zur Verifikation von LAZ-Encoder und LAZ-Decoder (PDAL, laz-perf, Ausschnitt einer LIDAR-Opendata-Kachel der Bayerischen Vermessungsverwaltung) — nicht Teil des ausgelieferten Browser-Bundles, nur im Repository/in Tests. | BSD-3-Clause (PDAL) · Apache-2.0 (laz-perf) · CC BY 4.0 (Bayerische Vermessungsverwaltung) | Namensnennung gemäß Lizenz. Wörtlicher Vermerk für die Opendata-Kachel: „Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung – www.geodaten.bayern.de (Daten verändert: Ausschnitt der ersten 50 000 Punkte der Kachel 710_5393, neu komprimiert), Lizenz: CC BY 4.0". Lizenztexte liegen als LICENSE-PDAL.txt und LICENSE-laz-perf.txt daneben; Details, Quell-URLs und Prüfsummen: src/io/laz/__fixtures__/referenceFiles.ts. |
Nein — nur im Repository/in Tests, nicht Teil der ausgelieferten Anwendung |
| Nutzerdaten / importierte Punktwolken, Fotos, DXF | Vom Nutzer geladene Projekt- und Vermessungsdaten | Jeweilige Datenquelle | Nicht durch die App-Lizenzen abgedeckt. Nutzungsrechte an importierten Daten müssen separat aus der jeweiligen Quelle geprüft werden. | Abhängig von der Datenquelle |
Geladene Gitter
Hilfe
Shortcuts, Vektor-Editing und Hinweise zur Browser-GPU-Diagnose.
GPU-Diagnose
In Chrome zeigt chrome://gpu, ob WebGL/WebGL2 hardwarebeschleunigt läuft
und welche Grafikkarte aktiv ist. Falls der Button nicht öffnet, den Befehl in einen
neuen Chrome-Tab kopieren.
chrome://gpu
Shortcuts
| Taste | Funktion |
|---|---|
0 | Default-Ansicht |
1 | Back View |
2 | Front View |
3 | Right View |
4 | Left View |
5 | Orthografie an/aus |
6 | Bottom View |
7 | Top View |
8 | Schrägansicht (aktuellen Winkel behalten) |
9 | Zoom all (gleicher Winkel) |
M | Macro-Zoom auf das aktive Gizmo (Schräge) |
H | Höhenanzeige am Vertex-Gizmo ein-/ausschalten |
P / L / A / V / D / C | Werkzeug wählen: Punkt / Polylinie / Fläche / Volumen / Distanz / Kreis — gleiche Taste erneut = zurück zum Zeiger |
N / B | Nächster/vorheriger Stützpunkt (Ausschnitt folgt, Winkel bleibt) |
Enter oder Doppelklick | Polyline, Fläche oder Volumen fertigstellen |
Escape | Aktuelle Aktion abbrechen oder Achsenlock lösen |
Cmd+Z / Ctrl+Z | Letzten Shape-Schritt rückgängig machen |
Entf / Backspace | Aktiven Vertex oder ausgewähltes Shape löschen; bei aktivem Schnittbox-Werkzeug die Schnittbox („↩" in der Kachel holt sie zurück) |
Shift | Shift beim Zeichnen: auf die Kantenmitte vorhandener Shapes (auch Flächen) snappen |
Darstellungs-Buttons
| Button | Wirkung |
|---|---|
| Projektion | Zwischen perspektivischer und orthografischer Projektion umschalten. |
| Ortho-Tilt | Sperrt in Ortho-Ansichten die Kipp-Achse; Drehen und Zoomen bleiben möglich. |
| Punkte | Punktwolke ein- oder ausblenden. |
| Shape-Infos | Blendet die Maß-Beschriftungen direkt an den Shapes im 3D-Viewport ein oder aus — Länge, Umfang, Fläche bzw. Volumen. Praktisch zum schnellen Ablesen ohne die Shape-Liste; bei vielen Shapes für mehr Übersicht abschaltbar. |
| Shapes | Alle Shapes gemeinsam ein- oder ausblenden. |
| Endpunkt-Prüfung | Sucht Stellen, an denen Linien- und Polylinien-Endpunkte exakt oder fast aufeinandertreffen, und markiert sie im Viewport. Hilft, ungewollte Lücken oder nicht ganz geschlossene Umringe zu finden. Ein Klick auf einen markierten Fast-Treffer zieht die Endpunkte zusammen (Zweit-Klick bestätigt). |
| Vertex-Punkte | Zeigt die Stützpunkte aller Shapes als kleine Punkte an. |
| Alle snappen | Zieht alle von der Endpunkt-Prüfung gefundenen, dicht beieinanderliegenden Endpunkte in einem Schritt exakt zusammen. Nur aktiv, wenn Fast-Treffer vorliegen; gesperrte Shapes bleiben unverändert und dienen als Anker. |
| Shapes löschen | Entfernt alle Shapes. |
| Layer | Öffnet oder schließt das Layer-Fenster. |
| Zeichenebene lösen | Hebt eine fixierte Zeichenebene wieder auf. |
Vektor-Editing
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Schloss | Shape sperren; Bearbeiten und Löschen sind blockiert. |
| Auge | Shape sichtbar oder unsichtbar schalten. |
X, Y, Z | Achse vor oder während des Drags sperren; Snap ist dabei aus. |
Alt beim Drag | Bewegung auf exakt horizontale oder vertikale 90°-Richtung beschränken. Taste erst nach dem Greifen des Punkts halten (Ctrl funktioniert als Alias — beim Vertex-Drag aber nur OHNE Shift, siehe die Shift-Zeilen). |
Shift beim Vertex-/Achsen-Drag | Auf sichtbare Punktwolke oder andere sichtbare Vertices snappen. |
Shift+Klick auf ein Shape | Beginnt eine Mehrfachauswahl; das bisher ausgewählte Shape wird dabei übernommen (abschaltbar in den Einstellungen: „Shift-Klick übernimmt die bestehende Auswahl“). |
Shift+Strg bzw. Shift+Cmd beim Vertex-/Achsen-Drag | Snap NUR auf andere sichtbare Vertices — der Punktwolken-Snap bleibt aus. Für Ecken, an denen mehrere Shapes zusammenstoßen: die hängen mit Shift zusammen und sollen sich nicht von Wolkenpunkten wegziehen lassen. In dieser Kombination macht 90° nur noch Alt. |
Alt beim Ebenenhandle | Vertex direkt an die Mausposition in der aktiven Ebene setzen. |
Shift+Alt beim Ebenenhandle | Direktposition mit Punktwolken-Snap. |
XY, ZY, ZX | Vertex in der jeweiligen Ebene verschieben; die dritte Achse bleibt konstant. |
| Zwischenkugel | Neuen Vertex zwischen zwei vorhandenen Vertices einfügen. |
| Rechtsklick im Edit-Modus | Navigation/Pan bleibt frei. |
| Shape rotieren | Verschieben-Button 2× — Ring (X/Y/Z) ziehen; Shift 1° / Ctrl 15° / Alt 45°. |
| Rechtsklick auf Kantenmitten-Handle | Teilstrecke in Bogen umwandeln / Bogen bearbeiten / Begradigen (Radius ⇄ Stichhöhe, Live-Vorschau). |
| Klick-Snap beim Zeichnen | Einstellungen → „Beim Zeichnen auf den nächsten Punkt snappen“: trifft der Klick keinen Punkt, wird der bildschirm-nächste Wolkenpunkt im eingestellten Suchradius genommen — hilfreich auf dünnen Wolken. Standard aus. Der Winkel-Drag (Alt+Shift) und die Vertex-Bearbeitung nutzen den Snap nicht. |
| Shape-Infos wählen | Einstellungen → Darstellung → „Shape-Infos“: Kantenlänge, Kantenneigung, Höhe an den Stützpunkten, Eckwinkel (Zahl), Winkelbogen, Neigungspfeil, Mengen, Fläche & Umfang, Neigung & Inklination, Hinweise und den Layernamen (erste Zeile, standardmäßig aus) einzeln ein- und ausschalten; „Alle an/aus“ schaltet alle auf einmal. Gilt für die Ansicht und den A3-PDF-Export. Der Winkelbogen hat eine feste Bildschirmgröße (er wächst beim Zoomen nicht mit) und ist unabhängig von der Eckwinkel-Zahl schaltbar; im A3-PDF erscheint er ebenfalls. „Alle an/aus“ ist der Hauptschalter und umfasst auch Winkelbogen und Layername. Ist alles aus, bleibt nur der Name. |
| Größe der Beschriftung | Klein, Normal, Groß oder Sehr groß (0,75 / 1 / 1,25 / 1,5 ×) — Ansicht und A3-PDF. Die Höhenlabels (DXF-Export) und die Fußzeile des PDF bleiben unverändert. |
| Shape-Infos: ausgewählte und importierte Shapes | Einstellungen → Darstellung → „Shape-Infos nur für ausgewählte Shapes“ (Standard an): Infos zeigen nur das ausgewählte Shape, das Shape im Bearbeitungsmodus (Stützpunkt-/Kanten-Zug, Verschieben) und alle per Shift mehrfach ausgewählten Shapes — auch ein importiertes. Ein einfacher Klick auf ein gesperrtes Shape (z. B. DXF-Import) zeigt seine Infos ebenfalls, bis du ins Leere klickst. Ist der Schalter aus, zeigen alle gezeichneten Shapes ihre Infos. „Shape-Infos für importierte Shapes (DXF/GeoJSON)“ (Standard aus) behandelt importierte Shapes dann wie gezeichnete (wirkt nur bei ausgeschaltetem „nur ausgewählte“); das Shape selbst bleibt unverändert. Gilt für die Ansicht und den A3-PDF-Export (Auswahl zum Zeitpunkt des Exports). Höhenlabels sind davon unabhängig. |
| Überlappende Labels | Einstellungen → Darstellung → „Überlappende Labels ausblenden“: Labels, die sich in der Ansicht oder im A3-PDF überdecken würden, werden ausgeblendet; das wichtigere bleibt stehen. Winkelbögen werden nie ausgeblendet. Im A3-PDF entfallen außerdem Labels, deren Bezugspunkt außerhalb des Bildausschnitts liegt; ragt nur der Kasten über den Rand, wird er ins Blatt geschoben. |
Schnittbox
Die Schnittbox (früher „Clipping") blendet räumliche Bereiche der Punktwolke aus — wahlweise innen oder außen. Ausgeblendete Punkte sind auch nicht mehr snapbar und zählen nicht in Volumen mit.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Werkzeug „Schnittbox" | Aktiviert die Box und öffnet die Kachel „Schnittbox". Im Viewport mit Klick und Ziehen eine Box aufziehen; Rechts-Doppelklick blendet die Box-Hülle ein oder aus, der Toggle „Schnittbox: On/Off" schaltet die Filterwirkung. |
| 3D-Griffe | Pfeile an den Wänden verschieben einzelne Seiten, die Kugel in der Mitte die ganze Box, die Bögen an den Ecken drehen um X/Y/Z. Alle Griffe sind bildschirmgroß skaliert und damit in jeder Wolkengröße gleich handlich. |
| Kachel „Schnittbox" | Größe X/Y/Z, Position X/Y/Z (Box-Zentrum) und Drehung Z per Schieber oder als exakte Zahl — in der eingestellten Einheit (m/ft/US-Fuß). Die Kachel blockiert nichts: Orbit, Zoom und alle Tastenkürzel bleiben nutzbar, solange sie steht. „Schließen" beendet nur die Kachel; ein erneuter Klick auf das Werkzeug öffnet sie wieder. |
| „Box einpassen" | Legt die Box um die sichtbare Punktwolke — und erzeugt sie auch dann, wenn gerade keine Box existiert (der schnellste Weg zurück, wenn man sich verzogen hat). |
| „↩" in der Kachel | Nimmt die letzte Schnittbox-Änderung zurück, bis zu 20 Schritte. Eigene Historie, getrennt vom Shape-Undo (Ctrl+Z) — und sie holt auch eine gelöschte Box zurück. |
Entf / Backspace | Löscht die Schnittbox, solange das Werkzeug aktiv ist und der Fokus nicht in einem Eingabefeld steht. Rückholbar über „↩" in der Kachel. |
Werkzeug Volumen A/B
Das Werkzeug „Volumen A/B“ berechnet Auftrag und Abtrag zwischen zwei Flächen innerhalb eines gezeichneten Polygons. Das Ergebnis ist ein Shape: es bleibt in der Shape-Liste stehen und wird mit dem Projekt gespeichert.
| Zeichnen | Werkzeug „Volumen A/B“ wählen und das Polygon zeichnen wie beim Volumen-Werkzeug; Enter schließt ab. Das Polygon selbst ist die Begrenzung der Rechnung — eine markierte Begrenzung spielt dafür keine Rolle. Vertizes, Layer, Sperren, Duplizieren und Undo funktionieren wie bei jedem Shape. |
| Shape-Karte | Die Karte hat zwei Zeilen: „Bezug (vorher)“ — z. B. das Urgelände — und „Vergleich (nachher)“ — das neue Gelände. Liegt der Vergleich tiefer als der Bezug, ist das Abtrag, liegt er höher, Auftrag; Netto = Auftrag − Abtrag. Voreinstellung: Bezug Slot A, Vergleich Slot B. |
| Quellen | Je Zeile wählbar: Punktwolke Slot A oder Slot B, das aktive DGM oder eine horizontale Ebene auf fester Höhe (in der eingestellten Einheit, vorbelegt mit dem tiefsten Polygonpunkt). Die Slot-Transformation (Verschiebung/Ausrichtung) wird eingerechnet. Ein DGM aus einem Slot mit noch offener Transformation wird verweigert, ebenso zwei Flächen in verschiedenen Koordinatenrahmen oder ein leerer Slot — die Karte zeigt dann den Grund statt einer Zahl. |
| Punkte und Zellwert | Bei einer Punktwolke: „Nur Boden (Klasse 2)“ oder „Alle Punkte“ — ohne Boden-Klasse fällt „Nur Boden“ mit Hinweis auf alle Punkte zurück —, und je Rasterzelle „Mittelwert“ oder „Tiefster Punkt“. Voreinstellung ist „Tiefster Punkt je Zelle“: robust gegen Streupunkte oberhalb des Bodens (Vegetation, Personen, Luftpunkte), die einen Mittelwert anheben. Der „i“-Knopf erklärt beides direkt in der Karte; weichen einzelne Zellen stark ab, meldet die Karte vermutliche Streupunkte. |
| Auflösung | 1× / 2× / 4× verfeinert das Rechenraster. 1× nutzt eine automatische Zellgröße aus der Punktdichte (rund neun Punkte je Zelle), 2× und 4× halbieren bzw. vierteln sie — nie unter 0,05 m und nie über das Rechenbudget hinaus. Die Hinweiszeile nennt Deckung, den Anteil gefüllter Löcher („davon interpoliert“) und die Zellgröße. |
| 3D-Säulen | Im Viewport steht je gezählter Rasterzelle eine Säule zwischen beiden Flächen — orange = Auftrag, rot = Abtrag, wie beim Volumen-Shape. Säulen am Polygonrand sind auf das Polygon zugeschnitten. Bei sehr vielen Zellen werden Blöcke zusammengefasst. Das Label nennt „Abtrag · Auftrag · Netto“. |
| Aktualität | Das Ergebnis ist immer aktuell: neu gerechnet wird nach dem Zeichnen, am Ende jedes Vertex-Zugs, bei jeder Änderung in der Karte, wenn sich Wolken oder Slots ändern und wenn ein DGM entsteht; nach einer Slot-Verschiebung, sobald die Gizmo-Geste endet. Gespeichert werden die Einstellungen, nicht die Zahlen — nach dem Laden wird neu gerechnet. |
| Beispiel Sandkasten | Sandkasten-Volumen: Rand als Fläche zeichnen (Flächen-Werkzeug), dann „Versatz“ mit Seite „innen“, Abstand und negativem Z-Versatz (Tiefe) und „Vertikale Verbinder (Original ↔ Versatz)“ einschalten. Diesen Layer als „Konstruierte Fläche (TIN)“ für den Bezug wählen, den Vergleich auf die Punktwolke des gefüllten Kastens stellen und das A/B-Polygon entlang des Rands zeichnen (mit Shift an die Rand-Ecken snappen). Liegt die Kopie auf einem anderen Layer als der Rand, beide Layer wählen. Sohle, Verbinder und Rand bilden EINE Fläche, die Schüssel; „TIN anzeigen“ macht sie sichtbar. Wer die Sohle nicht als eigenes Shape haben will, wählt im Versatz-Dialog „Versatz-Shape anlegen“ ab — dann entstehen nur die Verbinder; das Volumen bleibt dabei nur bei einfachen Formen mit Stützpunkten an den Ecken gleich (z. B. Rechteck), bei einspringenden Ecken (L-Form, gemessen 3 bis 6 % zu wenig) oder wenn der Rand danach verdichtet wird (dann fehlt, gemessen, bis fast das ganze Volumen), braucht das Netz das Versatz-Shape. Senkrechte Wände gehen mit Abstand 0: liegen Rand und Sohle am selben Ort, gilt für den Bezug die untere und für den Vergleich die obere Höhe — „TIN anzeigen“ zeichnet dann die Wand zwischen beiden Höhen (reine Anzeige, die Zahl bleibt dieselbe). Es geht auch ohne Versatz-Werkzeug: Zwei von Hand gezeichnete Umrisse — Rand und Sohle — auf dem gewählten Layer ergeben dieselbe Schüssel; bei handgezeichneten Umrissen liegt die Abweichung unter etwa einem halben Prozent. Verbindungslinien zwischen Rand und Sohle braucht es nur, wenn der Rand dicht mit Punkten besetzt ist (verdichtet oder aus einer DXF-Datei) UND das Böschungsband breit ist (breiter als etwa ein Viertel der Grube): Dann kann das Volumen einige Prozent zu klein ausfallen (gemessen 2 bis 4 %). Ziehe in dem Fall Verbindungslinien zwischen Rand und Sohle, z. B. über die Versatz-Serie. Für Stufen oder Bermen in der Böschung: einen Verbinder einzeln anklicken — auf seiner Kantenmitte erscheint ein „+“, mit dem sich ein Zwischenpunkt einfügen und ziehen lässt (das geht schon an der unveränderten Verbinder-Linie). Wer die Verbinder als Polylinien weiterbearbeiten will (z. B. fortsetzen oder teilen), markiert sie alle und wählt in der Gruppen-Leiste „In Polylinien umwandeln“; nach der Gruppen-Umwandlung einen Verbinder wieder einzeln anklicken, dann erscheint das „+“. Überhängende Wände lassen sich nicht darstellen: es gibt je Ort nur eine Höhe. |
| Konstruierte Fläche | Als Quelle „Konstruierte Fläche (TIN)“ wählst du Layer aus (Liste mit Shape-Anzahl): alle sichtbaren Punkte, Linien und Flächen dieser Layer bilden ein Dreiecksnetz, jede Shape-Kante ist dabei eine Bruchkante. Typisch sind Versatz-Serien mit Z-Versatz als Planum- oder Böschungslinien. Kreuzungen und T-Stöße werden geteilt, Punkte unter 1 mm Abstand zusammengelegt, Dreiecke ohne Überlappung mit dem A/B-Polygon entfallen; die Hüllen-Schälung wirkt auf das ganze Netz, unabhängig vom Polygon. „Max. Kantenlänge (× Median)“ (1–20, Standard 3) schält zu lange Außenkanten ab — nie über eine Bruchkante hinweg; außerhalb des Netzes gibt es keine Höhe (keine Extrapolation). „TIN anzeigen“ zeichnet das Netz im Viewport als halbtransparente, schattierte Fläche mit Drahtgitter — so sieht man, dass Sohle, Verbinder und Rand EINE Fläche (Schüssel) bilden. Neu gerechnet wird nach dem Ziehen einer Planum-Linie und beim Aus-/Einblenden eines gewählten Layers; das Netz funktioniert auch ohne geöffnete Punktwolke (z. B. TIN gegen Ebene). |
| Versatz: schmale Stellen | Ist die Fläche an einer Stelle schmaler als der doppelte Innen-Abstand (ein Arm, eine Nische, eine ausgerundete Ecke), fällt diese Stelle beim Versatz weg, statt eine Schleife zu bilden. Zerfällt die Fläche dabei in mehrere Teile, legt der Versatz mehrere Flächen an („Teil 1/2“, „Teil 2/2“) — ein Strg+Z nimmt alle zurück; die Einbau-Basis (Böschung) wird dann nicht angelegt. Das gilt auch für den Versatz nach außen: ein enger Einschnitt (etwa der Spalt einer U-Form) wird geschlossen, die Statuszeile sagt es. Die senkrechten Verbinder folgen dem Rand bis an die bereinigten Ecken und kreuzen einander nicht; muss dafür ein Verbinder entfallen (etwa weil sein Ziel hinter einer einspringenden Ecke liegt), nennt die Statuszeile das. Bei einer offenen Linie wird nicht bereinigt: läuft die Versatz-Linie in einer engen Kurve über sich selbst, bleibt sie unverändert und die Statuszeile warnt. Kann der Versatz an einer schmalen Stelle nicht bereinigt werden, nennt die Statuszeile das und zeigt den ungeprüften Versatz. Ein Rest kleiner als 1 % des Abstands gilt nicht als Versatz (er entfällt bzw. es heißt „Versatz zu groß“). Bei sehr umfangreichen Umrissen kann die Prüfung auf Selbstüberschneidung nicht zu Ende laufen — auch das sagt die Statuszeile; das Ergebnis ist dann dasselbe wie bisher. |
| Auflockerung und Verdichtung | Unter der Zahl stehen zwei Felder: Auflockerung (lose Menge je fester Menge Abtrag) und Verdichtung (zu liefernde Menge je fest eingebauter Menge Auftrag). Erlaubt sind Werte von 0,5 bis 3, auf zwei Stellen gerundet; ein leeres Feld gilt als 1. Die App kennt keine Bodenkennwerte, die Faktoren sind deine Angabe. Mit einem Faktor ungleich 1 erscheinen die Zeilen „Abfuhr lose“ (Abtrag × Auflockerung) und „Einbau-Bedarf“ (Auftrag × Verdichtung). Die A/B-Zahlen Abtrag, Auftrag und Netto bleiben fest gemessen und ändern sich nicht; es gibt kein „Netto lose“. Die Faktoren lösen keine Neuberechnung aus, gelten je Volumen, werden mit dem Projekt gespeichert und kommen als zusätzliche Eigenschaften in den GeoJSON-Export. An gesperrten Volumen sind die Felder gesperrt. Eine Änderung ist ein Rückgängig-Schritt. |
Mengenbericht (PDF)
Der Mengenbericht fasst mehrere Volumen (Volumen A/B und klassische Volumen) in einer PDF-Datei zusammen: eine Tabelle mit Fläche, Abtrag, Auftrag und Netto je Volumen, eine Summenzeile, auf Wunsch ein Lageplan und eine Seite mit den Grundlagen.
| Thema | Wirkung |
|---|---|
| Aufruf und Auswahl | Datei → Exportieren → „Mengenbericht (PDF)…“. Der Dialog listet alle Volumen, Volumen A/B und klassische Volumen gemeinsam in der Reihenfolge der Shape-Liste. Vorangehakt sind die, deren Shape und Layer sichtbar sind und die ein gültiges Ergebnis haben. Volumen ohne Ergebnis oder noch in Berechnung sind ausgegraut, mit dem Grund. Dazu kommen Titel, Bearbeiter und der Haken „Lageplan anhängen“; Titel, Bearbeiter und der Haken werden gemerkt. Gibt es Achsen mit gespeicherten Querprofil-Parametern, folgt darunter eine zweite Liste „Querprofile“ (nichts vorangehakt) mit dem Haken „Profilblätter anhängen“, der ebenfalls gemerkt wird. Der Bericht rechnet diese Achsen frisch und hängt je Achse Tabelle, Längsschnitt und auf Wunsch die Profilblätter an. Gedruckt werden höchstens 400 Profilblätter über alle gewählten Achsen zusammen; darüber entfallen die Blätter, Tabelle und Längsschnitt bleiben vollständig, und der Dialog sagt es vorher. Ein Bericht nur aus Querprofil-Achsen ist möglich: gibt es keine Volumen, entfallen Volumen-Liste und Lageplan-Haken. Ohne jede Auswahl (weder Volumen noch Achse) wird nichts erzeugt. |
| Namen und Nummern | Die Shapes tragen keinen eigenen Namen. Im Bericht heißen Volumen A/B „Volumen A/B n“ und klassische Volumen „Volumen n“; n ist der Rang unter allen Volumen der jeweiligen Art im Projekt in der Reihenfolge der Shape-Liste. Löschst du ein Volumen, rücken die folgenden nach. Die Spalte „Nr.“ zählt davon unabhängig 1, 2, 3 … über die gewählten Volumen; dieselbe Nummer steht im Lageplan. |
| Inhalt | Seite 1: Kopf mit Titel, Datum, Bearbeiter, Projekt (Name der Punktwolke), Koordinatensystem, Höhensystem und Programmversion; leere Angaben entfallen. Dann die Tabelle: Fläche, Abtrag fest, Faktor, Abfuhr lose, Auftrag fest, Faktor, Einbau-Bedarf, Netto und die Summenzeile. Ohne gesetzte Faktoren steht dort 1 und lose gleich fest. Danach der Lageplan und die Grundlagen je Volumen: Layer, Bezug, Vergleich, Zellgröße, Methode und die Hinweise der Karte. Viele Volumen laufen auf weitere Seiten, der Tabellenkopf wiederholt sich. |
| Klassische Volumen | Ein klassisches Volumen erscheint im Bericht mit Abtrag und Auftrag je nach Referenz-Modus: Halde = Abtrag (Volumen über der Referenz), Grube = Auftrag (Volumen unter der Referenz), Netto = beides. Das ist eine Festlegung für den Bericht; die Karte zeigt weiter „Volumen (Haufwerk/Grube/Netto)“. Das Netto des Berichts ist Auftrag minus Abtrag, wie beim Volumen A/B; das Label „Volumen (Netto)“ in der Ansicht zeigt dieselbe Zahl (Auftrag minus Abtrag), beide Vorzeichen stimmen also überein; ein Überschuss an Abtrag erscheint negativ. Gerechnet wird mit derselben Referenz (Ebene oder TIN aus dem Rand) und Zellgröße wie auf der Karte. Ein Einbau-Volumen (Einbau-Basis) steht nicht in Abtrag und Auftrag, sondern als eigener Satz in den Grundlagen; die Gesamtzahl der Karte kann deshalb von Abtrag + Auftrag abweichen. Auflockerung und Verdichtung stehen wie beim Volumen A/B als zwei Felder an der Karte (0,5 bis 3, zwei Stellen, leer = 1, ein Rückgängig-Schritt, keine Neuberechnung); sie sind deine Angabe. Abtrag und Auftrag werden nicht im Projekt gespeichert, sondern aus der Punktwolke abgeleitet; ohne geladene Wolke steht die Zeile als „nicht verfügbar“. |
| Einheit und Rundung | Der Bericht folgt der Anzeige-Einheit zum Zeitpunkt des Erzeugens (Meter, Fuß oder US-Fuß). Mengen und Flächen stehen mit einer Nachkommastelle, Faktoren mit zwei. Die Summenzeile wird aus den ungerundeten Werten gebildet; die gezeigten Einzelwerte addieren sich deshalb nicht immer genau zur gezeigten Summe. Der Hinweis dazu steht im Bericht. |
| Lageplan | Draufsicht auf die gewählten Volumen: Punktwolke, sichtbare Shapes, nummerierte Marken, Nordpfeil und Maßstabsleiste. Norden ist Gitter-Nord des Projekt-Koordinatensystems. Das Bild wird aus der Wolke neu aufgenommen, nicht aus dem Bildschirm; die Punktgröße folgt dem Ausschnitt. Die Leiste stimmt nur, wenn die Seite in Originalgröße gedruckt wird; bei „An Seite anpassen“ nicht. Gelingt die Aufnahme nicht, entsteht der Bericht ohne Lageplan und die Statuszeile sagt es. |
| Momentaufnahme | Der Bericht zeigt den Stand beim Bestätigen. Er wird nicht im Projekt gespeichert; wer ihn später anders braucht, erzeugt ihn neu. Wurde ein gewähltes Volumen inzwischen gelöscht oder wird neu gerechnet, fehlt es im Bericht und die Statuszeile nennt es. |
| Grenzen | Zeichen außerhalb des PDF-Standardzeichensatzes (zum Beispiel einige Sonderzeichen in Namen) erscheinen als „?“. Lange Namen werden in der Tabelle gekürzt. Die Genauigkeit der Zahlen ist die der Volumen selbst (Rasterzelle, Quellen, Referenzfläche). Beschriftungen im Lageplan gibt es nicht und überdeckende Beschriftungen werden nicht aufgelöst. |
Lasso-Bereinigung
Die Lasso-Bereinigung markiert Punkte innerhalb einer frei gezogenen Bildschirm-Form und löscht sie destruktiv aus der Punktwolke. Eine rote Vorschau mit Zähler zeigt vor dem Löschen genau, was betroffen wäre.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
Alt (macOS: Option) + Ziehen (linke Maustaste) | Zeichnet eine Freiform-Linie um die Punkte; beim Loslassen schließt eine gerade Schlusslinie die Form automatisch und ersetzt die bisherige Markierung. Alt ist die Eintrittskarte: OHNE Alt verhält sich der Viewport genau wie sonst — Linksdrag dreht, Rechtsdrag verschiebt, das Mausrad zoomt, und auch Shapes lassen sich anklicken. Der Preis dafür: der Alt-Durchklick-Zyklus für übereinanderliegende Shapes ist im Lasso-Modus nicht erreichbar. |
| Umschalter „Form" in der Kachel (Freiform/Rechteck/Kreis) | Rechteck zieht Ecke → Ecke, Kreis zieht Mittelpunkt → Radius — beides ebenfalls mit gedrückter Alt-Taste. Die Wahl wirkt erst ab der nächsten Geste, gilt nur für die Sitzung (wird nicht gespeichert), und die Modifier (Alt+Strg/Alt+Umschalt bzw. Cmd) wirken bei allen drei Formen gleich. Sehr kleine Züge (unter 3 Pixel) werden verworfen. |
Alt+Strg (bzw. Cmd) + Ziehen | Ergänzt die Geste zur bestehenden Markierung, statt sie zu ersetzen. Auf macOS, wo Ctrl+Klick oft als Sekundärklick (rechte Maustaste) ankommt, funktioniert die Ergänzung genauso über Alt+Ctrl+Rechtsdrag. |
Alt+Umschalt + Ziehen | Entfernt die umschlossenen Punkte wieder aus der bestehenden Markierung. |
Kachel-Knopf „Markierte löschen" oder Entf/Backspace | Löscht die markierten Punkte endgültig aus der Punktwolke des aktiven Slots — es gibt kein Undo. Vorher den Projektzustand speichern, wenn der Stand erhalten bleiben soll. |
Esc | Erstes Esc verwirft nur die aktuelle Markierung (Vorschau und Zähler verschwinden), ein zweites Esc verlässt das Werkzeug. Esc während einer laufenden Zieh-Geste bricht diese sofort ab, ohne etwas zu markieren. |
Cmd+Z / Ctrl+Z | Nimmt im Lasso-Modus die letzte Markierungs-Änderung zurück — auch ein verworfenes Esc zählt als Schritt —, bis zu fünf Schritte. Dabei ist das Shape-Undo über die Tastatur gesperrt; die beiden Undo-Knöpfe (Seitenleiste und Viewport) bleiben bewusst das normale Shape-Undo. Das Löschen selbst lässt sich damit nicht zurücknehmen — die Historie endet außerdem bei Löschen, Wolken-/Slot-Wechsel und beim Verlassen des Werkzeugs. |
| Grenzen | Markiert wird quer durch die Tiefe, aber nur sichtbare Punkte — der aktive Klassen-/Return-Filter und die Schnittbox werden respektiert — und nur im aktiven Analyse-Slot. Bei aktiver Anzeige-Reduktion (unter 100 %) verweigert das Löschen mit dem Hinweis, zuerst die Anzeige auf 100 % zu stellen oder das Backup freizugeben. |
Höhenlinien
Höhenlinien werden aus dem Geländemodell (DGM) berechnet — ohne DGM bleibt die Sektion in der DGM-Kachel ausgeblendet. Die Linien liegen auf runden Welt-Höhen (Vielfache des Intervalls) und lassen sich als DXF exportieren.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| „Erzeugen/Aktualisieren" | Berechnet die Höhenlinien aus dem aktuellen DGM und zeigt sie im Viewport. Die Statuszeile meldet die Anzahl der Linien, wie viele als zu kurz gefiltert wurden und — bei aktiver Glättung — die maximale Abweichung vom ungeglätteten Verlauf. „Entfernen" blendet sie wieder aus. |
| Intervall, Index-Intervall, Mindestlänge, Label-Abstand | Höhenabstand der Linien, Abstand der kräftig gezeichneten Index-Linien, Ausblendgrenze für kurze Schnipsel und Abstand der Beschriftungen entlang der Linie — alle vier in der eingestellten Einheit (m/ft/US-Fuß). |
| Labels und Glättung | Labels wahlweise nur auf den Index-Linien, auf allen Linien oder aus. Die Glättung (zwei Chaikin-Durchgänge) rundet den Treppen-Verlauf ab; die genannte Abweichung sagt, wie weit sich die Linie dabei vom Rasterverlauf entfernt. |
| „Lücken überbrücken" | Standardmäßig laufen die Linien durchgezogen auch über Bereiche, in denen das DGM Löcher interpoliert hat. Abgeschaltet brechen sie dort bewusst auf — so ist sichtbar, wo echte Messdaten fehlen. |
| Farbe und Farbspanne | „Höhen-Farbverlauf" legt die DGM-Höhenrampe (blau → türkis → gelb → rot) auf die Linien. Der Zwei-Griff-Regler unter dem Spektrum-Balken spreizt die Rampe auf einen frei gewählten Höhenausschnitt; das Umfärben passiert sofort, ohne Neuberechnung. „Volle Spanne" setzt zurück. Die Farben sind reine Anzeige — der DXF-Export bleibt layer-farbig. |
| „Als DXF exportieren" | Schreibt die angezeigten Linien als DXF: wahlweise 2D-Polylinien mit Höhenattribut (kompakt) oder echte 3D-Polylinien, optional zusätzlich 3D-Punkte an allen Stützpunkten. Normale Linien, Index-Linien, Beschriftungen und Punkte liegen auf getrennten Layern. |
Höhenlabels
Höhenlabels beschriften Linien und Punkte mit ihrer Höhe in gleichmäßigem Abstand; sie lassen sich als MTEXT in den DXF-Export übernehmen. Für EIN Shape startet der Knopf „Höhenlabels" auf seiner Karte in der Shape-Liste — nur dort gibt es „Start am gewählten Punkt" und das Bordstein-Paar. Für mehrere markierte Shapes (Punkte, mehrere Linien, „Nicht staffeln") steht „Höhenlabels" in der Gruppenleiste der Shape-Liste.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Punkte sammeln | Mit Shift-Klick oder „Alle" im Layer-Fenster (markiert alle Shapes dieses Layers) mehrere Shapes markieren — auch gesperrte DXF-/GeoJSON-Punkte. Danach „Höhenlabels" in der Gruppenleiste wählen; für reine Punktmengen zeigt der Dialog nur die passenden Optionen. |
| Start am gewählten Punkt | Erst den Vertex der Linie wählen (Gizmo), dann auf ihrer Karte „Höhenlabels" wählen und „Start am gewählten Punkt" angehakt lassen (Vorgabe): Der gewählte Vertex wird selbst eine Label-Station, von dort läuft das Raster im eingestellten Abstand in beide Richtungen (unabhängig von der Zeichenrichtung). Fehlende Vertices werden an den Label-Stellen eingefügt (außer bei gesperrten Linien). |
| Bordstein-Paar | Erst die obere Linie beschriften (mit Anker), dann auf der Karte der unteren Linie „Höhenlabels" wählen und „An beschrifteter Nachbarlinie ausrichten" aktivieren — die Labels sitzen exakt gegenüber, auch in Kurven. Das ist eine Momentaufnahme: Nach Änderungen an einer der beiden Linien neu anwenden — auf der Karte der unteren Linie „Höhenlabels ✓" klicken (schaltet die Labels aus) und danach erneut „Höhenlabels". Gesperrte Linien werden nicht verdichtet; die Labels sitzen dort am nächstgelegenen vorhandenen Vertex. |
| „Nicht staffeln" | Im Gruppen-Dialog setzt diese Option das erste Label jeder Linie an ihren Anfang, statt die Labels benachbarter Linien gegeneinander zu versetzen. |
Shapes aufräumen
Aufräumen entfernt überflüssige Stützpunkte aus Linien, Flächen und Volumen. Der Dialog öffnet sich über „Aufräumen…“ auf der Karte eines Shapes, über „Aufräumen…“ in der Gruppenleiste (mehrere markierte Shapes) oder über „Bereinigen…“ je Zeile im Layer-Fenster (alle Shapes des Layers). „Alle bereinigen…“ im Kopf des Layer-Fensters nimmt alle Shapes aller Layer.
| Thema | Wirkung |
|---|---|
| Drei Regeln | Jede Regel lässt sich im Dialog einzeln abwählen. „Doppelte Punkte zusammenführen“ entfernt aufeinanderfolgende Punkte, die näher als die Toleranz beieinanderliegen (bei Flächen auch den doppelten Schlusspunkt). „Kollineare Zwischenpunkte entfernen“ entfernt Punkte, die weniger als die Toleranz neben der geraden Verbindung ihrer Nachbarn liegen – Ecken, Kehren und Höhenknicke bleiben. „Selbstüberschneidungen melden“ sucht Stellen, an denen sich ein Shape im Grundriss selbst kreuzt. |
| Toleranz | Eine Zahl für beide Regeln, Vorgabe 1 mm, einstellbar von 1 µm bis 1 m, in der gewählten Einheit. Es wird nur entfernt, nie verschoben: die verbleibenden Punkte behalten ihre Koordinaten. Ein entfernter Zwischenpunkt lag weniger als die Toleranz neben der Ergebnis-Linie; ein entfernter doppelter Punkt kann bis zum Doppelten der Toleranz daneben liegen. |
| Vorschau und Bilanz | Solange der Dialog offen ist, zeigt der Viewport die Punkte, die wegfallen würden, in Rot und Selbstüberschneidungen als magentafarbenen Ring; die Ansicht lässt sich dabei weiter drehen und zoomen. Die Bilanz-Zeile nennt Shapes, Punkte und Überschneidungen und folgt jeder Änderung. „Anwenden“ ist ein einziger Rückgängig-Schritt. Solange der Dialog offen ist, sind die Tastaturkürzel der App pausiert (Esc und Enter gehören dem Dialog). Nach „Anwenden“ schließt der Dialog, die Bilanz steht in der Statuszeile unten links im Viewport. Gibt es nichts zu entfernen oder ist das Anwenden gerade nicht möglich (laufende Bearbeitung, anderer Dialog offen), bleibt der Dialog offen und nennt den Grund. |
| Was unberührt bleibt | Gesperrte und ausgeblendete Shapes werden übersprungen und in der Bilanz gezählt – importierte DXF-/GeoJSON-Shapes also erst nach dem Entsperren. Punkte und Texte nehmen nicht teil. Ein Shape, von dem zu wenige Punkte übrig blieben, bleibt ganz unverändert. |
| Bögen, Einbau-Basis, Höhenlabels | Punkte eines Bogen-Segments bleiben stehen, der Bogen bleibt ein Bogen. Bei einem Volumen mit Einbau-Basis fällt ein Randpunkt nur, wenn auch der zugehörige Basis-Punkt wegfallen darf. Punkte, an denen ein Höhenlabel sitzt, bleiben als Ecken erhalten. Die Zahl eines Volumens kann sich bei nicht ebenem Rand leicht ändern, weil die Bezugsfläche aus weniger Punkten bestimmt wird. |
| Selbstüberschneidungen | Sie werden nur gemeldet, nicht repariert. „Betroffene auswählen“ markiert die Shapes in der Liste; nach „Anwenden“ sind sie ebenfalls ausgewählt. Nicht gemeldet werden deckungsgleich übereinanderliegende Kanten; eine Linie, die sich auf unterschiedlicher Höhe kreuzt, wird gemeldet. |
Böschung erzeugen
Der Böschungs-Generator legt um ein Planum eine Böschung mit zwei Neigungen (Abtrag und Auftrag) an und verschneidet sie mit dem Gelände. Ergebnis sind Linien auf einem Layer und auf Wunsch ein Volumen A/B.
| Thema | Wirkung |
|---|---|
| Ablauf | Auf der Karte eines Planums (Fläche oder Volumen) „Böschung…“ wählen. Der Dialog rechnet eine Vorschau: die Verschneidungslinie, in der die Böschung das Gelände trifft, und Verbinder vom Planum-Rand zur Linie. Mit „Anwenden“ werden die Shapes angelegt (ein Rückgängig-Schritt). Während der Dialog offen ist, lässt sich die Ansicht weiter drehen und zoomen. Gesperrte Flächen aus DXF/GeoJSON sind als Planum erlaubt; das Planum selbst wird nicht verändert. |
| Felder | Gelände: Punktwolke (Slot) oder DGM, bei Wolken „Nur Boden“ und „Mittelwert/Tiefster Punkt je Zelle“. Neigung im Abtrag und im Auftrag als 1 : n (n Meter waagerecht je Höhenmeter, 0,1 bis 20; vorbelegt 1,5 und 2, die letzten Werte werden gemerkt). Auflösung: leer = automatisch (der Wert steht als Platzhalter). Ziel-Layer: neuer Layer „Böschung …“ oder ein bestehender. „Volumen A/B anlegen“ ist vorgewählt. |
| Höhe des Planums | „Waagerecht auf Höhe“ legt das ganze Planum auf eine Höhe im Höhensystem der Daten. „Höhen des Shapes“ nimmt die Höhen seiner Punkte; innen wird die Fläche daraus geglättet. Vorgewählt ist „Waagerecht“, wenn der Rand im Mittel weniger als 5 cm vom Gelände abweicht. |
| Was entsteht | Auf dem Ziel-Layer: eine Kopie des Planum-Rands auf Sollhöhe, die Verschneidungslinie (mit Geländehöhen), je eine Linie für unberührte Inseln im Gelände und die Verbinder als kurze Linien. Mit dem Haken zusätzlich ein Volumen A/B: Bezug ist das Gelände, Vergleich eine TIN aus den Shapes des Ziel-Layers. Liegen dort fremde Shapes, gehen sie in die TIN ein; das meldet die Statuszeile. |
| Neu erzeugen | Hat ein Planum schon eine Böschung, steht auf der Karte „Böschung neu erzeugen“. Der Dialog öffnet mit den gemerkten Werten und nennt, wie viele Shapes ersetzt werden: alle bisherigen Böschungs-Shapes werden gelöscht und neu angelegt – Änderungen von Hand daran gehen verloren. Das vorhandene Volumen A/B wird auf die neue Linie nachgezogen. Alles zusammen ist ein Rückgängig-Schritt. |
| Momentaufnahme | Die Böschung ist eine Momentaufnahme. Ändern sich Planum, Gelände oder Wolke danach, folgen die Shapes nicht; erst „Böschung neu erzeugen“ rechnet neu. Löschen des Planums lässt die Böschungs-Shapes stehen. |
| Schätzung | Abtrag, Auftrag und Böschungsfläche im Dialog sind eine Schätzung aus demselben Raster. Maßgeblich ist die Zahl des Volumen-Shapes. In den Testfällen wich die Schätzung um 0,01 % bis 3 % ab, bei kleinen Mengen und gemischtem Abtrag/Auftrag am meisten. |
| Wann nichts angelegt wird | Der Dialog nennt den Grund und legt dann nichts an: das Gelände endet, bevor die Böschung es erreicht (die Linie bliebe offen); das Planum liegt auf Geländehöhe; kein Gelände am Planum; die Böschung ist für die gewählte Auflösung zu groß; die Berechnung ist fehlgeschlagen; am Gelände-Slot steht eine unbestätigte Verschiebung oder Ausrichtung; ein Shape wird gerade bearbeitet oder ein anderer Dialog ist offen; ein gesperrtes Böschungs-Shape würde ersetzt. |
| Grenzen | Die Linie ist so genau wie die Auflösung; auf rauem oder stufigem Gelände kann sie bis zu einer Zellweite abweichen. Es gibt keine Bermen und keine eigene Neigung je Kante. Flache Knicke unter 15° bekommen keinen eigenen Verbinder. Die Rechnung läuft im Hauptprogramm; große Plana mit sehr feiner Auflösung und viele Randpunkte im Modus „Höhen des Shapes“ können spürbar dauern. Eine Höhen-Umrechnung des Projekts zieht die Soll-Höhe des Planums mit. |
Querprofile
Querprofile rechnen Auftrag und Abtrag entlang einer Achse nach dem Profilverfahren – als zweiter, unabhängiger Rechenweg neben dem Raster des Volumens A/B. Ergebnis sind Profillinien auf einem Layer sowie im Dialog Profilansicht, Längsschnitt und Mengentabelle.
| Thema | Wirkung |
|---|---|
| Ablauf | Auf der Karte einer offenen Polylinie (der Achse) „Querprofile…“ wählen. Der Dialog rechnet eine Vorschau: Profile senkrecht zur Achse im festen Abstand, dazu Anfang, Ende und jeder Knick ab 15°. Das gewählte Profil steht als Linie im 3D-Fenster; mit den Knöpfen oder den Pfeiltasten ← → (wenn der Dialog den Fokus hat, nicht in einem Eingabefeld) blätterst du durch. „Anwenden“ legt je Profil eine Linie mit der Station als Beschriftung an (ein Rückgängig-Schritt). Gesperrte Achsen aus DXF sind erlaubt; die Achse selbst wird nicht verändert. |
| Felder | Anfangsstation, Abstand der Profile (0,5 bis 1000 m), Breite links und rechts der Achse (0 bis 500 m, nicht beide 0) und Abtastschritt quer zur Achse (0,01 bis 10 m, höchstens 4000 Abtastpunkte je Profil). Alle Längen gelten in der gewählten Einheit. Bezug (vorher) und Vergleich (nachher) sind Punktwolke oder DGM; aus einem gekoppelten Volumen A/B werden dessen Flächen übernommen, auch Ebene und TIN. „Überhöhung“ 1×, 2×, 5× oder 10× wirkt nur auf die Profilansicht. |
| Was entsteht | Auf dem Ziel-Layer je Profil eine Linie quer zur Achse (Höhen vom Bezug), beschriftet mit der Station. Im Dialog: die Profilansicht (Abtrag rot, Auftrag orange), der Längsschnitt beider Flächen über die Station, die Mengentabelle je Abschnitt (scrollbar) und die Summen. |
| Neu erzeugen | Hat die Achse schon Querprofile, steht auf der Karte „Querprofile neu erzeugen…“. Der Dialog öffnet mit den gemerkten Werten und nennt, wie viele Profil-Shapes ersetzt werden; Änderungen von Hand daran gehen verloren. Gesperrte Profil-Shapes verhindern das Ersetzen. |
| Mengen (Mittelflächenverfahren) | Je Abschnitt zwischen zwei Profilen gilt: Mittel der beiden Flächen mal Stationsabstand, getrennt für Abtrag und Auftrag (Mittelflächenverfahren). Eine Kurvenkorrektur gibt es nicht; an einer gekrümmten Achse ist die Menge deshalb eine Näherung. Die Summen entstehen aus ungerundeten Abschnittswerten. Auflockerung und Verdichtung eines gekoppelten Volumens A/B gehen in Abfuhr lose und Einbau-Bedarf ein. |
| Gegenprobe | Ist ein Volumen A/B gekoppelt, steht dessen Raster-Ergebnis daneben, mit der Abweichung des Saldos in Prozent. Das Raster rechnet im Polygon des Volumens, die Querprofile im Band um die Achse – gleiche Zahlen sind nur zu erwarten, wenn sich beide Bereiche decken. Ein Unterschied ist deshalb nicht von sich aus ein Fehler, sondern ein Anlass zum Prüfen. |
| Momentaufnahme | Querprofile sind eine Momentaufnahme. Ändern sich Achse, Flächen oder Wolke danach, folgen die Shapes nicht; erst „Querprofile neu erzeugen…“ rechnet neu. Löschen der Achse lässt die Profil-Shapes stehen. |
| Wann nichts angelegt wird | Der Dialog nennt den Grund und legt dann nichts an: die Achse ist kürzer als 1 cm; es gibt keine Fläche am Band um die Achse; es wären mehr als 2000 Profile; Bezug und Vergleich liegen in verschiedenen Koordinaten-Rahmen; am Slot steht eine unbestätigte Verschiebung oder Ausrichtung; ein Shape wird gerade bearbeitet oder ein anderer Dialog ist offen; ein gesperrtes Profil-Shape würde ersetzt. |
| Grenzen | Die Genauigkeit hängt am Abtastschritt und an der Fläche (Wolken-Raster, DGM, TIN). In engen Kurven können sich benachbarte Profile kreuzen; das wird gezählt und in der Tabelle markiert, aber nicht korrigiert. Profile mit Lücken in den Flächendaten sind als unvollständig markiert, die fehlende Breite zählt nicht mit. Es gibt keine REB-Austauschdatei und keine Soll-Profile aus Regelquerschnitten. |
Shapes als DXF exportieren
„Datei“ → „Exportieren“ → „Export DXF“ öffnet einen Dialog. Oben stehen die Optionen, die bestimmen, WAS in die Datei geht (Begrenzung, Layer), darunter die, die bestimmen, WIE es dort steht (Beschriftungen, Bögen, Format, Höhensystem).
| Thema | Wirkung |
|---|---|
| Layer auswählen | Die Liste zeigt jeden Layer mit Farbe, Name und der Zahl seiner Shapes (bei Höhenlabel-Layern auch der Labels und Höhenpunkte). Exportiert wird nur, was auf einem angehakten Layer liegt; abgewählte Layer erscheinen auch nicht in der Layer-Tabelle der DXF. „Alle“, „Keine“ und „Umkehren“ setzen alle Haken auf einmal, die Leertaste schaltet den fokussierten Haken. Die Kopfzeile nennt „n von m Layern, k Shapes“ und dazu die Höhenlabels und Höhenpunkte, die mitgehen; ist „Nur Shapes innerhalb der Begrenzung“ angehakt, steht dort „höchstens k Shapes“, weil die Begrenzung erst beim Export weiter filtert. Ein Klick auf die Kopfzeile klappt die Liste zu und wieder auf – so sind bei vielen Layern die Optionen darunter schneller erreichbar. Layer ohne Inhalt sind blasser dargestellt und bleiben wählbar. Ohne einen angehakten Layer, oder wenn auf den angehakten Layern nichts liegt, das exportiert würde, exportiert der Dialog nicht und sagt das. |
| Sortierung | „Name (A–Z)“ sortiert wie das Layer-Fenster. „Erstellt“ sortiert nach der Reihenfolge, in der die Layer im Projekt angelegt wurden (älteste oder neueste zuerst); bei einem importierten DXF/GeoJSON ist das die Reihenfolge der Datei. Ein Datum wird nicht gespeichert. In Projektdateien, die vor Version 210 gespeichert wurden, stehen die bis dahin vorhandenen Layer alphabetisch; erst danach angelegte Layer folgen in echter Reihenfolge. |
| Gemerkte Auswahl | Die Sortierung wird im Browser gemerkt und gilt für alle Projekte. Die Abwahl wird je Projekt gemerkt, auch über Sitzungen hinweg; als Projekt gilt der Dateiname der Punktwolke (ohne Wolke teilen sich alle Sitzungen einen Merker). Ein Layer, der in einem Projekt abgewählt ist, bleibt in einem anderen Projekt ausgewählt, auch wenn er dort gleich heißt. Gemerkt werden die Namen der abgewählten Layer: ein neu angelegter Layer ist immer ausgewählt, ein umbenannter ebenfalls (der neue Name ist nicht gemerkt), und der Name eines gelöschten Layers fällt beim nächsten Export aus dem Merker. Ist beim Öffnen etwas vom letzten Mal abgewählt, nennt ein Hinweis direkt über den Knöpfen die ersten drei dieser Layer und die Zahl der übrigen, mit „Alle auswählen“; er bleibt auch beim Scrollen sichtbar. Gemerkt wird erst, wenn die Datei geschrieben ist – nicht bei „Abbrechen“ und nicht, wenn der Export verweigert wird. Bei mehr als 5 000 abgewählten Layern wird nichts gemerkt, und die Statuszeile sagt das. Sind nicht alle Layer ausgewählt, nennt die Statuszeile nach dem Export „n von m Layern“; sind alle ausgewählt, steht dort die gewohnte Meldung ohne Layer-Zahl. |
| Höhenlabels, Höhenpunkte, Begrenzung | Jedes Element folgt seinem eigenen Layer: die Linie oder Fläche samt Flächen-Beschriftung ihrem Shape-Layer, Höhenlabels dem Höhenlabel-Layer, Höhenpunkte dem Höhenpunkte-Layer. Ist der Höhenlabel-Layer abgewählt, kommt die Linie ohne Labels; ist nur er angehakt, kommen die Labels ohne die Linie. Die Layer-Auswahl und „Nur Shapes innerhalb der Begrenzung“ gelten zusammen. Der Dateiname bekommt für eine Teil-Auswahl keinen Zusatz. |
Performance
Im Stillstand rendert der Viewer nur bei Änderungen. Während Orbit, Pan und Zoom nutzt die App bei großen Punktwolken eine reduzierte Vorschau und schaltet danach automatisch zurück auf volle Punktdichte.
Punktwolken-Alignment
Es können zwei Punktwolken gleichzeitig geladen werden. Beim zweiten Import erscheint ein Dialog mit den Optionen „In Slot B laden" (für Alignment) oder „In Slot A mergen" (klassischer Merge). Slot A ist standardmäßig die bewegliche Wolke, Slot B die Referenz. Im Slot-Panel links lassen sich Sichtbarkeit, Farbquelle, Deckkraft und Rolle pro Slot getrennt einstellen.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Slot A (Rolle „beweglich") | Empfängt das Ausrichten-Gizmo. Wird beim Drag relativ zu Slot B verschoben. |
| Slot B (Rolle „Referenz") | Bleibt während des Alignments unbewegt. Rolle kann jederzeit per Dropdown getauscht werden. |
| Analyse-aktiv (Radio im Slot-Panel) | Bestimmt, auf welchen Slot Mess-, Klassifikations- und Schnittbox-Werkzeuge wirken. |
| „Ausrichten"-Button | Aktiviert das Achsen-Gizmo (X/Y/Z + XY/ZY/ZX-Ebenenhandles) am Zentrum der beweglichen Wolke. |
| „Referenz-Ausrichten" / „Referenz-Kippen" (Slot-Karte) | Zwei Punkte auf der Wolke anklicken (Anker + Griff), dann am Gizmo ziehen: Referenz-Ausrichten dreht um die Blickachse (Ortho-Ansicht nötig), Referenz-Kippen kippt um eine waagerechte Achse durch den Ankerpunkt. Seit v167 lässt sich eine laufende Sitzung mit „→ Kippen"/„→ Ausrichten" im HUD umwandeln, ohne die Linie neu zu klicken; die zuletzt angewandte Linie wird pro Slot gemerkt und beim nächsten Start wieder angeboten („Neue Linie" verwirft sie), und das Häkchen „Skalierung fixieren (nur drehen)" hält beim Ausrichten den Maßstab fest — voreingestellt aktiv, gilt nur für die laufende Sitzung. Beim Ziehen senkt die Umschalttaste die Empfindlichkeit auf ein Zehntel für die Feinjustage, Alt rastet die gezogene Größe auf runde Werte (Δh/Δd auf 1 mm, Drehwinkel auf 0,1°) — beide wirken sofort, auch mitten im Zug, und lassen sich kombinieren. Winkel, Δh (nur beim Kippen) und Skalierung lassen sich im HUD zusätzlich direkt als Zahl eintragen und übernehmen beim Verlassen des Feldes, per Enter oder über die Pfeiltasten — ein Anschlag ändert dort die letzte angezeigte Stelle um eins, also 0,001° beim Winkel, 0,0001 bei der Skalierung und 0,001 in der eingestellten Längeneinheit bei Δh (metrisch 1 mm, im Fuß-Modus 0,001 ft ≈ 0,3 mm). Das funktioniert auch dort, wo der Griff wegen des Blickwinkels nicht greifbar ist, weil die Eingabe keine Zieh-Geometrie braucht. Ein nicht annehmbarer Wert wird mit Begründung in der Statuszeile abgelehnt und beim Verlassen des Feldes wieder auf den gültigen Stand zurückgesetzt. Escape im fokussierten Feld verwirft die noch nicht übernommene Zahl und bricht wie gewohnt die Justage ab. |
X, Y, Z während Align | Sperren den Drag auf die jeweilige Achse, auch bei aktivem Ebenenhandle. |
Ctrl beim Ebenen-Drag | Bewegung wird auf die dominante 90°-Komponente in der Ebene geklemmt. |
Escape während Align | Tool verlassen, Gizmo verschwindet. Die aktuelle (nicht eingebackene) Translation bleibt erhalten und kann später per „Ausrichten" weiterbearbeitet werden. |
| „Einbacken"-Button | Schreibt die Verschiebung dauerhaft in die Punktdaten des Slots. Beide Slots bleiben getrennt. |
| „Einbacken & mergen"-Button | Bäckt erst die Verschiebung ein und führt anschließend beide Slots zu einer einzigen Wolke zusammen. |
| „Punkte: 100/50/25/10 %" | Persistente, reversible Slot-Reduktion (v64). Wirkt auf Render, Snap, DGM und LAS-Export. Original bleibt im Speicher — Wechsel auf 100 % zeigt die Vollwolke verlustfrei zurück. Bei großen Wolken vor dem Align nutzen, wenn der Drag träge wird. |
| Mehrere Auflösungs-Varianten identisch ausrichten | Wolke in der höchsten Auflösung laden, ausrichten (Referenz-Ausrichten/Kippen, Verschiebung), Projektzustand speichern. Projekt neu laden und im ↺-Eintrag der Punktwolke statt der Originaldatei die nächste Auflösungs-Variante wählen — die gespeicherte Ausricht-Kette und der gespeicherte Koordinaten-Shift werden auf die neue Datei angewendet. Dann LAS exportieren (der Export wendet die offene Kette an, Backen ist nicht nötig) und je Variante wiederholen. |
Orthografische Ansicht
Die Ortho-Projektion ist für CAD- und Vermessungs-Workflows gedacht (lotrechte Top/Bottom-Ansichten, exakte Längen). Der Tilt-Lock verhindert, dass die Achse beim Orbiten kippt — Drehung um die Up-Achse und Zoom bleiben aktiv.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| „Projektion: Perspektive ↔ Orthografie"-Button | Schaltet zwischen perspektivischer und orthografischer Projektion. Beim Wechsel auf Ortho wird der Tilt-Lock automatisch aktiviert. |
| „Ortho-Tilt: frei/gesperrt"-Button | Friert den aktuellen Polar-Winkel (Tilt) der Kamera. Drehung um die Up-Achse (Azimut) und Zoom bleiben aktiv. Im Perspektiv-Modus deaktiviert. Manuell ausschaltbar, wenn doch gekippt werden soll. |
Standard-Ansichten (1–7) | Tasten 1–7 setzen Default/Back/Front/Right/Left/Top/Bottom. Auf einer Top/Bottom-Ortho-Achse kombiniert mit dem Tilt-Lock ergibt das die exakte lotrechte CAD-Ansicht. |
| „Datei → Top-Ortho-Ansicht exportieren (GeoTIFF)" | Exportiert die aktuelle Top-Ortho-Ansicht inkl. Transparenz, sichtbarer Slots und OSM-/GeoTIFF-Overlays als georeferenzierten GeoTIFF im aktiven Projekt-CRS (z. B. EPSG:25832). Voraussetzung: Projektion „Orthografie" + Standardansicht „Top". Dialog zeigt CRS, Welt-Bounds, Pixel-Größe und OSM-Status vor dem Export. |
Höhensystem & DGM
Drohnen-Punktwolken kommen meist in WGS84-Ellipsoid-Höhen, Leica-RTK-Vermessungspunkte typischerweise in NHN-orthometrischer Höhe (DHHN2016). Der Unterschied beträgt in Deutschland ca. 47 m. Eine Geoid-Datei (z. B. GCG2016v2023) konvertiert beim Import zwischen beiden Systemen. Ein DGM aus den Boden-Punkten der Wolke bildet die Geländeform ab, OSM- und Ortho-Layer können sich daran "drapieren".
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Geoid-Datei laden | Geoid-Gitter als GeoTIFF nach PROJ-Konvention, ISG 1.0/1.01/2.0, ESRI ASCII Grid, Lat/Lon/N-Tripel, Trimble .GGF und Carlson .gsf sowie die Binärformate GTX, NGS BIN, NRCan BYN, Surfer GRD (DSAA/DSBB/DSRB) und — nur für australische Gitter (AHD71/AVWS) — NTv2 .gsb wird erkannt, als Geoid-Grid registriert und im Höhensystem-Anzeige-Dropdown als „NHN (via …)" verfügbar. Leica .GEM, Topcon/Sokkia .gff, Javad .db3/.dat und CHCNav .cgd können nicht gelesen werden — die App nennt dafür gezielt Hersteller und Umweg über ein anderes Exportformat. |
| Projekt-Anzeige-System wechseln | Nur die Beschriftung der Z-Werte ändert sich — keine Zahl. Liegen geladene Daten danach nicht im gewählten System, zeigt das die Zeile „Daten liegen in …“ darunter und ein ✱ an der Slot-Karte; „Höhen umrechnen…“ rechnet sie um. |
| Höhensystem im Import-Dialog | Beim Laden einer Wolke wird das Eingangs-System abgefragt. Bei Mismatch zum Anzeige-System wird der Geoid-Offset einmalig in die Z-Werte gebacken. |
| Höhen beim DXF-/GeoJSON-Import | DXF-/GeoJSON-Import-Dialog, Abschnitt „Höhen": zeigt Projekt-CRS, Anzeige-Höhensystem, geladene Geoide (mit „Geoid laden…") und das Höhensystem der offenen Wolke. Dort wird angegeben, ob die Z-Werte der Datei NHN- oder Ellipsoid-Höhen (HAE) sind; vorbelegt ist das Höhensystem der offenen Wolke, ohne Wolke das Anzeige-System (GeoJSON in Länge/Breite: HAE). Weicht die Angabe ab, werden die Höhen beim Import punktweise in das System der offenen Wolke umgerechnet (ohne Wolke: Anzeige-System) — so liegen Shapes und Wolke immer in denselben Zahlen (dafür braucht es ein Geoid und ein Projekt-CRS; liefert das Geoid an einem Punkt keinen Wert, wird gar nicht umgerechnet). Shapes mit Z=0 werden nie umgerechnet. Ist eine Wolke offen, vergleicht eine Ampel die mittlere Höhe der Datei mit dem Wolkenboden; entspricht der Abstand etwa der Geoidundulation, sind NHN und HAE vermutlich vertauscht. Sind zwei Wolken-Slots geladen und liegen sie in verschiedenen Höhensystemen, weist eine Warnzeile darauf hin: umgerechnet wird in das System des aktiven Slots, zum anderen Slot passen die Shapes in der Höhe dann nicht. |
| Projekt-Höhen umrechnen | Höhensystem-Panel, Zeile „Daten liegen in …“ → „Höhen umrechnen…“ (oder „Umrechnen…“ an der Abweichungs-Zeile der Slot-Karte): rechnet das GANZE Projekt in das gewählte Höhensystem — jede Punktwolke samt ihren Varianten, Shapes, Schnittbox, Zeichenebene, DGM samt Höhenlinien und Bildposen; danach steht auch die Anzeige auf dem Ziel. Wolken, Shapes, DGM und Bildposen werden punktweise über das Geoid gerechnet, Schnittbox, Zeichenebene und A/B-Ebenen starr um den Versatz an ihrer Mitte verschoben. Es gibt kein Rückgängig (die Rückgängig-Schritte der Shapes werden geleert); zurückrechnen ist möglich. Verweigert wird — ohne irgendetwas zu ändern — bei fehlendem Geoid oder Projekt-CRS, einem Slot mit unbekanntem Höhensystem, einer offenen Verschiebung/Ausrichtung, einem Punkt außerhalb des Geoid-Rasters oder in NoData und solange etwas anderes läuft (Zeichnen, DGM-Bau, Export, Wieder-Anhängen). Liegen zwei Wolken in verschiedenen Systemen oder ist keine geladen, fragt der Dialog, in welchem System die Shapes liegen. Shapes mit Z = 0 bleiben unberührt. |
| Höhen in der Datei (Export) | In den Export-Dialogen von LAS/LAZ, DXF, GeoJSON und DGM-GeoTIFF erscheint die Zeile „Höhen in der Datei“, sobald eine Umrechnung möglich ist (Geoid geladen oder Daten in NHN, dazu ein Projekt-CRS). Vorgabe ist „Wie im Projekt“ (keine Umrechnung, nicht gemerkt); alternativ rechnet der Export die Höhen punktweise nach NHN bzw. HAE um — nur in der Datei, Wolke und Anzeige bleiben unverändert. Die Datei selbst nennt ihr Höhensystem NICHT; es steht nur im Dateinamen (-nhn / -hae) und in der Statuszeile. Liegt auch nur ein Punkt der Daten außerhalb des Geoid-Rasters oder in NoData, wird der Export verweigert (keine Datei) — es zählen die Punkte, nicht das umschließende Rechteck. Das Höhenlinien-DXF wird nicht umgerechnet; liegen zwei Slots in verschiedenen Höhensystemen, sperrt der Haken „Zweiter Slot“ die Auswahl. |
| Import-Vorlauf (CRS-Analyse & Platzierung) | Beim Laden einer Punktwolke zeigt der Import-Dialog zuerst eine Analyse: Datei, Format, Punktzahl, Ausdehnung und Mittelpunkt in Datei-Koordinaten, das in der Datei gefundene CRS (LAS-GeoKey oder WKT-VLR, E57-Header, PLY-Kommentar) und — falls keines da ist — eine Vermutung mit Begründung. Ist bereits eine Wolke geladen, sagt eine Ampel, wie weit die neue davon entfernt läge. Das Datei-CRS lässt sich umwählen; weicht es vom Projekt-CRS ab, wird die Wolke horizontal umgerechnet (Höhen bleiben unverändert; ETRS89 und WGS 84 derselben Zone gelten als gleich). Die Platzierung ist wählbar: wie in der Datei, ins lokale Zentrum 0,0,0 oder auf das Zentrum der ersten Wolke — die beiden letzten als Slot-Verschiebung, die in der Slot-Karte jederzeit änderbar ist. Eine rein lokale Wolke (kein CRS, kleine Koordinaten) übernimmt bei den beiden Zentrums-Platzierungen den Rahmen der ersten Wolke, statt in ihn umgerechnet zu werden — sonst zerrasterte die Float32-Auflösung ihre Punkte auf ein halbmetriges Gitter. Beim Zusammenführen zweier Wolken zur analyse-aktiven Wolke gilt dieselbe Rahmen-Regel: der georeferenzierte Rahmen gewinnt (die lokale Seite übernimmt ihn), zwei georeferenzierte Wolken bleiben unverändert und bekommen stattdessen einen Genauigkeits-Hinweis. |
| CRS-Auswahl (Europa + UK) | Die CRS-Listen (Einstellungen, Import-Dialog, Sidebar-Vorschläge) führen alle amtlichen Landessysteme der EU/EWR plus Vereinigtes Königreich, Ukraine und Balkan — insgesamt 131 Codes. Sie sind gruppiert: ganz oben „Empfohlen" (das in der Datei gefundene CRS, das aktuelle Projekt-CRS und die zur geografischen Länge passende UTM-Zone samt Nachbarzonen), dann DACH, dann die Länder alphabetisch mit ihren Zonen-Familien, zuletzt die UTM-Zonen 28N–37N, Europa und Web. Systeme auf altem Landesdatum (z. B. British National Grid, RD New, S-JTSK, EOV) werden über einen 7-Parameter-Satz umgerechnet und sind damit rund 1–5 m genau — das steht als Tooltip an der Option. Das amtliche NTv2-Gitter kann der Browser nicht laden. |
| Epochen-Brücke (Datei liegt in ITRF/WGS 84-aktuell) | Im Import-Vorlauf lässt sich bei brückenfähigem Ziel-CRS (ETRS89, NAD83(2011) oder GDA2020) eine Epochen-Brücke einschalten (Voreinstellung AUS) — sie rechnet den realen Plattenversatz zur Gegenwart über einen 14-Parameter-Ansatz mit Epoche (europaweit ETRS89 rund 0,9 m, NAD83(2011) bis 1,4 m, GDA2020 rund 0,4 m), mit Epochen-Vorschlag aus der GPS-Zeit der Datei. Einschalten bei unkorrigierten RTK-Rohdaten (z. B. DJI-Drohnen ohne SAPOS-/Netzkorrektur); NICHT einschalten bei bereits netz-/SAPOS-korrigierten Daten — sie liegen im Ziel-Datum schon richtig, die Brücke würde sie um denselben Betrag in die Gegenrichtung verschieben. |
| Abbrechen (Statuszeile) | Bricht eine laufende Koordinaten-Umrechnung ab; der Import wird verworfen, ein wiederhergestellter Slot bleibt ausstehend. |
| DGM erzeugen | Heightfield-Mesh aus den Ground-Punkten der analyse-aktiven Wolke. Filter „Auto" nutzt Klassifikation 2 falls vorhanden, sonst Lowest-Z per Zelle. |
| Auf Begrenzung begrenzen | Ist eine Fläche als Begrenzung markiert, erscheint in der DGM-Kachel der Haken „Auf Begrenzung begrenzen" (Voreinstellung an). Das DGM entsteht dann nur innerhalb dieser Fläche — für alle Boden-Quellen, mit form-genauer Kante auch an einspringenden Ecken; die Höhenlinien enden dort mit. Hat der aktive Slot eine offene Verschiebung/Ausrichtung, wird der begrenzte Bau verweigert (erst einbacken oder den Haken abwählen). |
| Klassenfilter — nur Boden | Trägt die Wolke eine Boden-Klassifikation (LAS-Code 2), erscheint in der DGM-Kachel der Haken „Klassenfilter — nur Boden“ (Voreinstellung an). Das DGM wird dann nur aus Boden-Punkten gerechnet — unabhängig vom sichtbaren Klassenfilter und für alle Boden-Quellen; bei der Quelle „Sichtbare Punkte“ wirken beide Filter zusammen. Ohne Klasse-2-Punkte bleibt die Zeile versteckt. Die Wahl wird im Projektzustand gespeichert (Format 41); ältere Dateien bauen unverändert ohne den Vor-Filter. |
| Höhen punktweise umrechnen | Höhen werden seit v173 punktweise über das Geoid umgerechnet (vorher ein konstanter Offset an der Wolken-Mitte, der über 1 km rund 1–3 cm und über 10 km bis 20–30 cm kostete); der Status nennt die Spanne der Höhenkorrektur, und der Lauf ist abbrechbar. Liefert das Geoid auch nur an EINEM Punkt keinen Wert, wird gar nicht umgerechnet — die Wolke behält ihr Eingangs-Höhensystem, und die Meldung nennt die Anzahl der betroffenen Punkte. |
| Geoid neu laden (einmalig nach dem Update auf v166) | Die Gitter-Geometrie wird seit v166 exakt aus Ursprung, Schrittweite und Registrierung der Datei gelesen (vorher aus der Kanten-Hülle zurückgerechnet — das Geoid wurde bis zu rund 2,8 km versetzt abgefragt). Ein VOR diesem Update gespeichertes Default-Geoid trägt noch die alte Geometrie und wird beim Start verworfen: die App meldet „Default-Geoid bitte neu laden". Die Datei einmal erneut laden, dann stimmt die Zuordnung; Höhen können sich dabei um wenige Zentimeter ändern — das ist der Fix. Wo das Gitter keinen Wert hat (NoData, z. B. außerhalb Deutschlands), findet KEINE Höhenumrechnung statt — die Wolke behält ihr Eingangs-Höhensystem und die App meldet es. |
| Auf DGM drapieren | OSM-Kacheln und Ortho-Layer biegen sich an die Geländeform statt flach zu liegen. Per-Layer ein/aus schaltbar. |
Transformationsgitter
| Gitter laden … (Einstellungen → Geo) | Öffnet den Katalog der amtlichen Gitter von cdn.proj.org: nach „Weltweit" und Ländern gruppiert, je Zeile Art (Geoid oder Datumsgitter), Größe, Lizenz und Status. Ein Klick auf „Laden" holt die Datei mit Fortschrittsanzeige und prüft ihre Prüfsumme; der Lauf ist jederzeit abbrechbar. Geladene Gitter bleiben im Browser gespeichert, stehen jedem Projekt zur Verfügung und erscheinen im Copyright-Fenster unter „Geladene Gitter" mit der Namensnennung ihres Herausgebers. |
| Datumsgitter statt Helmert | Für Systeme auf altem Landesdatum gibt es amtliche Datumsgitter (NTv2, NADCON5): in Europa z. B. British National Grid, DHDN/Gauß-Krüger, RD New, MGI, CH1903, BD72, HD72, seit v183 außerdem Nordamerika (NAD27/UTM), Australien (AGD66/AGD84, dazu GDA94→GDA2020) und Neuseeland (NZGD49). Ist das Gitter geladen, rechnet die App darüber statt über den 7-Parameter-Satz — der Unterschied liegt bei rund 1–2 m in Europa und rund 2–3,5 m bei den Legacy-Datums außerhalb Europas (im NAD27-Grenzband zu Kanada bis rund 20 m). Ein regional zerlegtes Datum wie NAD27 braucht dafür MEHRERE Gitter je Zone; gerechnet wird nur, wenn alle geladen sind. Die Umrechnungs-Zeile des Import-Dialogs sagt, welcher Weg gerade gilt, die Slot-Karte vermerkt „(Gitter)", und neben dem Projekt-CRS steht „Gitter … aktiv". Fehlt das Gitter, wird das gemeldet — gerechnet wird dann weiter über den Helmert-Satz. |
| Ohne Netz: Datei wählen | Schlägt der Download fehl, bietet die Zeile „Datei wählen" plus einen Direktlink auf die Datei an: selbst herunterladen (auch an einem anderen Rechner) und hier einbinden. Weicht die Prüfsumme vom Katalog ab, wird die Datei trotzdem angenommen — es kann eine neuere amtliche Fassung sein —, die App weist aber darauf hin. Ein Prüfsummen-Fehler beim CDN-Download führt dagegen NICHT zum Datei-Weg: dort kam die Datei an und war fehlerhaft. |
| Gitter jetzt laden (Größe) | Verweigert die App eine Umrechnung, weil ein Gitter aus dem Katalog fehlt (ein Geoid beim Import, Wiederanhängen, Export oder bei „Projekt-Höhen umrechnen“; ein Datumsgitter am Projekt-CRS), steht in der Seitenleiste im Bereich „Höhensystem“ eine Kachel mit dem Knopf „Gitter jetzt laden (Größe)“ — im Dialog „Projekt-Höhen umrechnen“ und im Import-Dialog steht derselbe Knopf direkt an der Meldung. EIN Klick öffnet den Katalog auf dieses Gitter und lädt es sofort, mit Fortschritt, Abbruch und Prüfsumme wie sonst; der Tooltip nennt Herausgeber und Lizenz. Ohne diesen Klick ruft die App nichts aus dem Netz ab. Nichts läuft danach von selbst weiter, und die Meldung nennt den Ausweg: eine abgelehnte Aktion (Export, „Projekt-Höhen umrechnen“, Geländemodell wieder anhängen) wiederholen; nach einem Import oder Wiederanhängen einer Punktwolke, deren Höhen nicht umgerechnet wurden, „Projekt-Höhen umrechnen“ ausführen; einen DXF-/GeoJSON-Import rückgängig machen und wiederholen. Am Projekt-CRS wurde nichts abgelehnt — mit dem Gitter rechnet es genauer, bereits umgerechnete Wolken bleiben, wie sie sind. Die Kachel lässt sich mit „ד ausblenden; sie erscheint erst wieder, wenn eine neue Meldung dasselbe Gitter nennt. Für ein eigenes, nicht aus dem Katalog stammendes Geoid gibt es kein Angebot. |
| Katalog-Geoide der Landesvermessungen | Alle 21 Geoide des Katalogs lassen sich anmelden. Bis v208 lehnte die App neun davon nach dem Herunterladen als „kein Geoid“ ab — GCG2016 (Deutschland), NLGEO2018 (Niederlande), SWEN17 (Schweden), geoid2021 (Polen), geoid2014 (Ungarn), SLO-VRP2016 (Slowenien), RAF20 (Frankreich), Icegeoid (Island) und LV14 (Lettland): ihre Dateien nennen als Lage-Rahmen die nationale ETRS89-Realisierung statt „ETRS89“. Diese Rahmen liegen für die Abfrage eines Geoids höchstens 2 m neben ETRS89 bzw. WGS 84 — das sind unter 1 mm in der Höhe. Wer eines dieser Geoide früher vergeblich geladen hat, lädt es jetzt einfach noch einmal. Ein Geoid-GeoTIFF auf einem alten Landesdatum (z. B. ED50, NAD27) wird weiterhin abgelehnt; die Browser-Konsole nennt dann den EPSG-Code. |
Drohnenbilder
| Klick auf Kamera-Marker | Bild aktivieren, Ansicht springt bildfüllend an die Aufnahmepose |
←/→ | Voriges/nächstes Bild der Serie — eine rausgezoomte Ansicht fährt mit, „0" schneidet bildfüllend zurück |
0 | Zurück gerade auf die Kameraprojektion (bildfüllend) |
Esc | Bildmodus beenden (Marker bleiben) |
| RealityScan/COLMAP-Ordner | In RealityScan mit „Project output“ exportieren und den Output-CRS auf das Projekt-CRS setzen (sonst ist der Export nur lokal ausgerichtet). Im Import genügt EIN Ordner-Dialog: der Ordner mit sparse/0/cameras.txt + images.txt und den Bildern. |
Handy-Fotos (GPS)
| Datei → „GPS-Fotos importieren“ | Fotos mit GPS-EXIF werden als Boden-Thumbnails am Aufnahmeort abgelegt (seit v137 keine Punkt-Shapes mehr). Höhe kommt aus der Punktwolke; Fotos ohne Standortdaten werden gezählt und übersprungen. |
| Klick auf ein Foto-Thumbnail | Kamera springt an den Aufnahmeort (Augenhöhe, Blickrichtung aus dem Kompass), das Foto legt sich als Overlay über die Ansicht. |
| Overlay-Regler | Deckkraft-Schieber blendet zwischen Foto und Punktwolke über (das eigentliche Abgleich-Werkzeug); „Halbbild“ zeigt das Foto nur in der rechten Fensterhälfte. Bedienung sonst wie bei Drohnenbildern: ←/→ blättert, 0 springt zurück auf die Foto-Pose, Esc schließt. |
| Genauigkeit | Der Handy-Kompass liegt oft 10–30° daneben, die Brennweite wird aus dem EXIF-Kleinbildwert geschätzt (fehlt sie: 60°). Die Blickrichtung ist deshalb nur ein Startwert — feinabgeglichen wird über den Deckkraft-Regler. |
LAS-Export: LAZ-Kompression
Ein eigener WASM-Encoder komprimiert LAS-Dateien verlustfrei zu LAZ — gestreamt im Worker, ohne die ganze Datei im Arbeitsspeicher zu halten. Kein externes Werkzeug mehr nötig.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Export-Dialog: „Komprimiert als LAZ (verlustfrei)“ | Beim Export der Punktwolke als LAS (1.2 · PF 3 oder 1.4 · PF 6/7) komprimiert der Haken (Voreinstellung an) die Datei zusätzlich verlustfrei nach LAZ. Die Format-Zeile zeigt Version, Punktformat und eine Größenschätzung von ca. 12–30 % der unkomprimierten Größe; Fortschritt und Abbrechen-Knopf erscheinen in der Statuszeile. Schlägt die Kompression fehl, wird NICHT stillschweigend unkomprimiert geschrieben — die Meldung rät, den Haken abzuwählen. Läuft bereits eine andere LAZ-Kompression oder Umrechnung, startet der Export nicht. |
| Datei → „LAS → LAZ komprimieren…“ | Komprimiert eine vorhandene .las-Datei von der Festplatte byte-treu nach .laz, ohne sie in die App zu laden (ausgelegt auch für Dateien über 2 GiB; gemessen bis 375 MB). Header, VLRs, EVLRs und angehängte Bytes bleiben erhalten — geändert werden nur Punktdaten-Offset, VLR-Anzahl, das Kompressions-Bit und bei LAS 1.4 die EVLR-Position; dazu kommt das LASzip-VLR. Das Ergebnis heißt wie die Eingabe mit Endung .laz. Abgelehnt werden bereits komprimierte Dateien, Punktformat 4/5 und LAS 1.3 mit eingebetteten Wellenformdaten. Ausgaben mit Punktformat 9/10 oder LAS 1.4 Punktformat 6/7/8 mit Extra Bytes lesen LASzip und lazrs, die App selbst aber nicht zurück. |
Speichern, Autosave & Datensicherheit
Es gibt zwei getrennte Wege, deinen Stand zu sichern — sie speichern an völlig verschiedenen Orten. In beiden Fällen wird die Punktwolke selbst nicht mitgespeichert; sie muss nach einem Neustart neu geladen werden.
| Thema | Erklärung |
|---|---|
| Autosave (automatisch) | Speichert alle 5 Minuten sowie beim Verstecken/Schließen des Tabs in die browser-interne Datenbank (IndexedDB) — die letzten 3 Stände. Das sind keine Dateien im Dateisystem und nichts im Download-Ordner. Wiederherstellen über Datei → „Autosave wiederherstellen…". Gebunden an genau diesen Browser auf diesem Rechner unter dieser Adresse; „Browserdaten/Website-Daten löschen" entfernt die Autosaves. Nach einem unsauberen Beenden (Crash) bietet ein Banner beim nächsten Start die Wiederherstellung an. |
| Autosave wiederherstellen | Zwei Wege: (1) jederzeit über Datei → „Autosave wiederherstellen…" — es öffnet sich ein Dialog mit den letzten 3 Ständen (mit Zeitstempel); beim gewünschten Eintrag auf „Wiederherstellen" klicken. (2) Nach einem unsauberen Beenden erscheint beim nächsten Start oben ein Banner „Unbeendete Sitzung erkannt" — „Wiederherstellen" lädt den letzten Stand direkt. Wie beim Projekt-Laden wird die Punktwolke nicht eingebettet: sie erscheint als „ausstehender" Slot und wird per Datei erneut zugeordnet (Shapes/Layer/Einstellungen sind sofort da). Autosave lässt sich in den Einstellungen (⚙) an-/abschalten; dort steht auch „Zuletzt gesichert HH:MM". |
| Projekt speichern (manuell) | Schreibt eine echte .json-Datei per Download. Enthält Messungen, Layer, Schnittbox, CRS und Einstellungen — und kann beliebig archiviert, kopiert oder weitergegeben werden, anders als der browser-interne Autosave. |
| Speicherort (browserabhängig) | Wohin die .json-Datei geht, bestimmt der Browser, nicht die App. Chrome/Edge zeigen einen „Speichern unter"-Dialog zur Ordnerwahl, wenn die Einstellung „Vor dem Herunterladen nach dem Speicherort fragen" aktiv ist — sonst landet sie direkt im Download-Ordner. Safari legt sie immer in den Download-Ordner; WebKit bietet hier keinen Ordner-Dialog. |
| Safari & Arbeitsspeicher | Safari/WebKit gibt einem Tab deutlich weniger Arbeitsspeicher als Chrome/Edge. Große Punktwolken brechen in Safari daher eher mit „Load failed" oder einem Absturz ab. Bei sehr großen Dateien erscheint vor dem Laden eine RAM-Warnung; im Zweifel die Wolke per Slot-Reduktion verkleinern oder zum Arbeiten Chrome/Edge nutzen. |
Punktwolke „wieder öffnen" nach Wiederherstellung
Nach dem Wiederherstellen eines Autosaves oder Projekts erscheint die Punktwolke als „ausstehender" Slot mit zwei Knöpfen: „Wieder öffnen" lädt die ursprüngliche Datei automatisch über einen im Browser gemerkten Datei-Zugriff (nur Chrome/Edge); „Originaldatei wählen" öffnet einen normalen Datei-Dialog und funktioniert immer. „Wieder öffnen" klappt zuverlässig, wenn die Wolke ursprünglich über „Punktwolke laden…" geöffnet wurde und die Datei unverändert am selben Ort liegt — andernfalls greift eine der folgenden Ursachen.
| Meldung | Bedeutung |
|---|---|
| „Datei-Zugriff verweigert — bitte Datei manuell wählen." | Es ist kein gemerkter Datei-Zugriff vorhanden, oder die Leseberechtigung wurde nicht erteilt. |
| „Fehler beim Laden der Punktwolke: …" | Der Zugriff war da, aber die Datei ließ sich nicht laden — meist weil sie verschoben, umbenannt oder gelöscht wurde. |
Häufige Ursachen, warum „Wieder öffnen" mal nicht funktioniert:
- Browser: Den gemerkten Datei-Zugriff gibt es nur in Chrome/Edge. In Firefox/Safari erscheint „Wieder öffnen" gar nicht — dort steht nur „Originaldatei wählen".
- Herkunft der Wolke: Ein Zugriff wird nur gemerkt, wenn die Wolke über „Punktwolke laden…" geöffnet wurde. Kam sie anders herein (Beispiel-Punktwolke, Fallback-Dateidialog oder ein früherer manueller Reattach), gibt es keinen — dann „verweigert".
- Berechtigung abgelaufen: Der gemerkte Zugriff verliert nach einem Neuladen oder Neustart die Freigabe. Beim Klick fragt der Browser erneut; wird der Prompt abgelehnt oder blockiert, kommt „verweigert".
- Datei verschoben, umbenannt oder gelöscht: Der Zugriff zeigt dann ins Leere — „Fehler beim Laden der Punktwolke".
- Gleicher Dateiname: Zugriffe werden nur nach Dateiname unterschieden, nicht nach Ordner. Zwei Wolken mit demselben Dateinamen aus verschiedenen Ordnern überschreiben sich — „Wieder öffnen" kann dann bei der falschen Datei landen.
Layer
Aktiver Layer definiert Farbe, Liniendicke und Transparenz für neue Shapes.
| Sichtbar | Aktiv | Name | Farbe | Linie | DXF-Stärke | Höhenlabel-Layer | Höhenpunkte-Layer | Höhen-Textgröße (m) | Alpha | Transparenz | Shapes | Mengen |
|---|
Klassen & Returns
Sichtbarkeit, Snap und Volumen reagieren nur auf die aktiven Klassen und Return-Kategorien.
Returns
Mehrfachechos: die Auswahl wirkt wie der Klassenfilter.
Einstellungen
Darstellung & Bearbeitung
Zeigt neben dem Gizmo des gewählten Stützpunkts dessen absolute Höhe (Welt-Höhe in der Anzeige-Einheit mit Höhensystem), live beim Ziehen. Taste H schaltet um.
Trifft der Klick keinen Punkt, wird der bildschirm-nächste Wolkenpunkt innerhalb des Suchradius genommen. Nur beim Zeichnen — der Winkel-Drag (Alt+Shift) und die Vertex-Bearbeitung nutzen den Snap nicht.
Vertex-Handles = Bearbeitungs-Stützpunkte aktiver Shapes; virtuelle Handles = Einfügepunkte zwischen ihnen.
Beim Wechsel auf 0/Default → schräge Perspektive (Ortho aus); auf Top/Bottom/Seitenansichten → Ortho an. Taste 5 schaltet Ortho weiterhin frei um.
Shape-Infos
Welche Angaben die Shape-Beschriftung zeigt — in der Ansicht und im A3-PDF. Ist alles abgewählt, bleibt nur der Name des Shapes.
Kreis-Werkzeug
Vorbelegung für das Kreis-Werkzeug und den „Kreis"-Button an Punkt-Shapes.
Zuletzt gesichert: —
—
Default-Koordinatensystem
Wird beim Start angewendet, solange kein Projekt-CRS gesetzt ist. Tippen filtert die Vorschläge; ein EPSG-Code außerhalb des Katalogs ist ebenfalls wählbar.
Default-Geoid
Das Default-Geoid wird bei jedem Start automatisch geladen und steht als Höhensystem-Quelle bereit.
Einheiten
Gilt sofort für alle Anzeigen UND Eingabefelder. Metrisch bleiben u. a. die Höhen-Textgröße (reines DXF-Export-Artefakt) sowie Export- und Datei-Angaben.